Auch für das Future Music Camp 2013 darfst Du jederzeit gerne Deine Session-Vorschläge einreichen! Wir freuen uns auf Deinen Beitrag!

 

Hier findest Du einen Überblick über die bereits eingereichten Vorschläge:

Visual Music Branding in Digital Environments / Symbole der Popmusik in digitalen Umgebungen - eingereicht von Henry Steinhau

 

Ausgangspunkt sind Pop-Symbole, die (weitestgehend) ohne Schriftzüge auskommen, wie die berühmte Stones-Zunge, aber auch das Heartagram (H.I.M.), das Ärzte-„ä“ (mit drei Pünktchen drauf), die „brand“-neuen DREI BALKEN von Seeed, das große schwarze X von THE XX oder die vier Balken der Red Hot Chilli Peppers, das Doppel-T von Take That, das geschwungene X von Xavier Naidoo's „DeXer“, und, und, und, ...

 

Gerade weil die heutigen Mobilgeräte kleine Bildschirme und damit wenig Platz bieten, weil App-Icons, Profil-Bilder und Profil-Icons (für Twitter, Facebook, MySpace, ReverbNation, Spotify, SoundCloud, usw.) mit extrem kleinen Flächen arbeiten, hat ein SYMBOL – visuelles Markenzeichen eines Acts – eine zunehmend, bereits jetzt große Bedeutung - siehe nachfolgende Abbildungen:

Marketing in schwierigem Umfeld 


Anm.: Dieses Thema ist ein Session-Wunsch und kein Vorschlag! Es werden aber gerne Teilnehmer dafür gesucht, die sich mit dem Thema auskennen und etwas beitragen können! Bei Interesse einfach melden!

 

Marketing in schwierigem Umfeld / in „gesättigten Märkten“.Wie kann man heute erfolgreich Marketing für ein Produkt betreiben, wenn der Markt sowieso schon gesättigt ist? Wie kann man Synergieeffekte nutzen? Welche Möglichkeiten des Marketing gemeinsam mit Games, Mode und sonstigen Produkten bestehen? Welche Chancen und Möglichkeiten haben hier Newcomer? Gibt es überhaupt noch Möglichkeiten, Newcomer effektiv und effizient zu vermarkten?

 

 

Vorstellung der Produktionsplattform brokenmusic - eingereicht von Valéry Döhler (brokenmusic)

Seine eigene Musik zu produzieren kann zu einem kostspieligen und zeitaufwändigen Unterfangen werden. Vor allem ein geeignetes Tonstudio zu finden, ist für viele Künstler die größte Hürde zum Erfolg.

 

Die drei Jungs von brokenmusic haben sich vorgenommen, dieses Problem grundlegend zu lösen.

 

Auf der Online-Plattform www.broken-music.de können Musiker aus einem riesigen Pool von Tonstudios auswählen. Suchkriterien wie Region, Preis, Austattung, usw. helfen dabei, ein passendes Studio oder den passenden Sound-Engineer zu finden. Durch Bewertungen und Ratings anderer Künstler kann man sich ein wahres Bild seines Wunschstudios machen.

 

Damit nicht genug! Musiker können live einsehen, wann die einzelnen Tonstudios zur Verfügung stehen. Mit Hilfe unserer integrieterten Bestell- und Bezahlfunktion kann man sein Wunschstudio direkt buchen. Mit einem Minimum an Klicks garantieren wir, dass man genau das bekommt, wofür man bezahlt. Nie wieder nervenaufreibendes Recording!

 

Tonstudios und Sound-Engineers können gleichzeitig eine riesige Menge neuer Kundschaft anlocken. Abwicklung und Werbung übernehmen wir!

 

 

Digital Distribution 2.0 - International Digital Distribution mit Online-Marketing-Tools, Social-Media-Monitor, Music-Streaming und YouTube-Monetarisierung - eingereicht von Oliver Sittl (Believe Digital)

 

Wäre es nicht schön für Künstler und Labels, wenn sie weltweit auf Weltkarten verfolgen können, wo sie gerade verkaufen und wo sich Promotion und Touring lohnt - auch z.B. auf unterwegs auf Tour über das iPhone?

In einer Barcamp-Präsentation zeigt Oliver Sittl, Senior A&R / Regional Manager Believe Digital, in einem Best-Practice-Beispiel, was zum Thema "Digital Distribution mit Online-Marketing-Tools, Social-Media-Monitor, Music-Streaming und YouTube-Monetarisierung" heute "State of the Art" ist.

Es geht dabei neben dem bloßen digitalen Vertrieb um wichtige Online-Marketing-Tools wie den Facebook-Player mit Verkaufsfunktion, weltweite grafisch dargestellte Echtzeitverkäufe und Social-Media-Monitor - und wie man sich als Label oder Künstler ohne großes Marketing-Budget und Online-Promotion-Budgets eine weltweite Zuhörerschaft erarbeiten kann. 

Zudem wird die Monetarisierung von YouTube-Plays dargestellt (auch user-generated content), alles transparent und künstlerfreundlich, denn YouTube wird neben der Promo-Funktion zu einer immer wichtigeren Einkommensquelle für Musiker.

 

 

WeCAB: Braucht Musikwirtschaft mehr Öffentlichkeit? Brauchen Kreative Wissenstransfer? - eingereicht von Stefan Herwig & Esther Mai

 

Viel zu oft wird das Bild der arbeitsteiligen Musikwirtschaft in der Öffentlichkeit verzerrt dargestellt. Die Redakteure von WeCAB, was kurz für "We Create Art And Beauty" steht, wollen dieses gerade rücken. Dazu bedient sich das Multi-Autoren-Blog den klugen Köpfen der Branche: Die WeCAB-Autoren sind Profimusiker, Komponisten oder arbeiten in anderen Bereichen der Musikwirtschaft. Sie sind Labelmitarbeiter, gehören Managements oder Konzertagenturen an oder hatten als Journalisten schon viele Berührungspunkte mit dem Musikbusiness.

"Plattenfirmen, Verlage und Bands sind eigentlich Kommunikationsmaschinen, aber die Branche hat es leider nur selten geschafft, auch über sich zu kommunizieren", sagt Herwig. Das Ergebnis sei ein stark verzerrtes Bild, in dem Fehlinformationen und Missverständnisse häufig die wahren Arbeitsumstände und Rahmenbedingungen in der Musikbranche überlagern. "WeCAB will ein Teil der Aufklärung sein und die Branche animieren, nicht nur über ihre Produkte und ihre Künstler zu kommunizieren, sondern auch sich selbst zu thematisieren. Wir wollen einen authentischen Blick hinter die Kulissen der Musikwirtschaft ermöglichen."

Neben einem unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen der Musikbranche will WeCAB aber auch ein Informationsportal für Einsteiger ins Musikbusiness sein, die den Sprung vom Amateurstatus ins Profilager schaffen wollen. Es wird erklärt, wie einzelne Institutionen der Musikwirtschaft funktionieren und wie man sich ein effektives Netzwerk aus Unterstützern wie Managements, Konzertagenturen, Live-Crew, Verlagen und Labels zusammenbaut.

Stefan Herwig und Esther Mai möchten das Portal im Rahmen des Future Music Camps vorstellen und mit den Studenten über Themen diskutieren, die insbesondere für sie von Interesse sein könnten. Desweiteren soll das Panel dazu anregen, selbst bei WeCab aktiv zu werden – entweder als Autor von Artikeln oder als Diskussionsteilnehmer im Blog-Forum.

 

 

Standard Facebook - Wann sinkt das Flaggschiff? - eingereicht von Quirin Fischer & Bastian Rolle (Studenten im 4. Semester Musikbusiness an der Popakademie)

 
Social Communities sind bei vielen mittlerweile fest im Alltag integriert. Menschen zeigen, teilen, liken, kritisieren, diskutieren, suchen Bestätigung, provozieren, informieren. Der Standard ist Facebook. Über 1 Milliarde Nutzer weltweit. 1,13 Billionen "Gefällt mir" seit dem Launch der Funktion 2009. 83% der 18-24 jährigen sind täglich aktiv. 25 Millionen aktive Nutzer aus Deutschland. (Quelle der Zahlen: allfacebook.de) Das sind große Zahlen, die genauso schnell wieder schrumpfen können. Standards ändern sich schlagartig in der Onlinewelt. Wir behaupten: Facebook ist nicht für immer Standard. Die soziale Bedeutung, das Dazugehörigkeitsgefühl wird abnehmen. Misstrauen aufgrund von undurchsichtigem Recht wird die Nutzer von der Plattform vertreiben. Und Facebook erliegt der Tatsache, dass es nie ein wirkliches Geschäftsmodell hatte. In einer Gruppendiskussion wollen wir uns folgende Fragen stellen:


  • Wie lange ist Facebook noch Standard? Warum kann Facebook abgelöst werden?
  • Wie sieht die perfekte Social Community aus?
  • Welche Rolle spielt Facebook in unserem Alltag, welche Nutzungs-Intentionen gibt es?
  • Welche Rolle spielt Facebook für Bands oder andere Unternehmen? (psychologisch und wirtschaftlich)

 

 

Stirbt Klassik aus? - eingereicht von Bettina Bitsch, Simon Schmidt & Angelo Seiffert (Studenten im 4. Semester Musikbusiness an der Popakademie)

 

Wie kann man ein jüngeres Publikum für bestehende klassische Musik interessieren?

 

Betrachtet man die derzeitigen Verkaufsstatistiken und Besucherstatistiken von klassischen Konzerten, wird einem bewusst, dass das Publikum fast ausschließlich über 45 Jahre alt ist. Das Publikum unter 45 jedoch ist auf klassischen Konzerten äußerst selten anzutreffen.

 

Beachtet man den derzeitigen demographischen Wandel, stirbt das bisherige Publikum schlichtweg aus. Ohne eine Reaktion der Branche der klassischen Musik gehen dieser die Kunden aus und der Umsatz wird im Laufe der Zeit massiv einbrechen. Beispiele wie Lindsey Stirling oder David Garrett zeigen aber auch, dass es Wege gibt, ein jüngeres Publikum für klassische Musik zu begeistern. Jedoch handelt es sich hierbei nicht um bestehende klassische Musik, sondern um neu geschaffene, oder aus einer anderen Musikrichtung stammende Werke. Sterben also klassische Werke wie von Mozart, Beethoven, Schubert oder Paganini geschaffen mit der Zeit aus? Ein zu betrachtendes Phänomen ist, dass 90 % der Musikstudenten klassische Musik studieren. Lediglich 10 % studieren Jazz oder Pop.

 

  • Warum findet klassische Musik weniger Anklang beim jüngeren Publikum als bei Jazz oder vor allem Pop?
  • Wie kann man also klassische Musik beim jüngeren Publikum beliebter machen?
  • Welche Schwierigkeiten beim Marketing müssen beachtet werden, damit die bisherige 40+ Generation nicht vergrault wird?

 

 

DER PAKT MIT DEM TEUFEL! Brauchen Nachwuchsmusiker mehr Beratung und Aufklärung über die Musikwirtschaft? - eingereicht von Ana Fischer, Attila Hermann & Tim Kreutzer (Studenten im 4. Semester Musikbusiness an der Popakademie)

 

„Ich bin Musiker - der ganze Businesskram ist doch nur was für Paragraphenreiter in Anzügen. Lass mich in Ruhe damit und sag' mir wo ich unterschreiben muss.“

 

So oder so ähnlich denken viele Nachwuchsmusiker immer noch, denn es kursieren einfach zu viele märchenhafte Geschichten über Plattenfirmen, die GEMA und dem großen Traum von einer Karriere als Rockstar.

 

Angesichts dieser Tatsache stellt sich die Frage nach der Notwendigkeit einer Bandberatungsstelle für Nachwuchsmusiker. In dieser Session sollen die bisherigen Möglichkeiten, die Notwendigkeit, die inhaltliche Gestaltung sowie die rechtlichen Grenzen einer möglichen Bandberatungsstelle gemeinsam mit dem Plenum erörtert werden. Ebenso soll die Hypothese einer Steigerung der Wertschätzung für Musik durch bessere Aufklärung über die Zusammenhänge und Abläufe der Musikwirtschaft eruiert werden.

 

Als Hintergrund soll folgende Statistik der Professionalisierungsstufen von Popularmusikern dienen: 

 

1) Non-Professional: ca. 79%

2) Semi-Professional: 20%

3) Professionals: 1%

 

 

Charts vs. Media Control - Sind die Media-Control-Charts heutzutage überflüssig? - eingereicht von Christian Förster, Anselm Peter & Miriam Wahl (Studenten im 4. Semester Musikbusiness an der Popakademie)

 

Sieht man sich heute in der Musikwelt genauer um, stellt man fest, dass Shops wie Amazon, iTunes, Media Markt sowie die Musik TV-Sender nicht mehr auf die offiziellen Media-Control-Charts zurückgreifen.

Aus dieser Tatsache eröffnen sich einige Fragen. Wie werden diese Charts ermittelt? Welche Unterschiede gibt es zu den Media-Control-Charts? Welches dieser Chart-Systeme ist am gerechtesten und der Schnelllebigkeit der heutigen Gesellschaft am besten angepasst?

Der Inhalt dieser Session besteht aus der Erläuterung der verschiedenen Chart-Systeme und einer kritischen Auseinandersetzung. Es sollen Vor- und Nachteile sowie Chancen und Risiken beleuchtet werden, um die Frage aller Fragen zu beantworten: Sind die Media-Control-Charts noch relevant oder schon längst überflüssig?

Leitfragen:

  • Was sind Charts? Wofür dienen/ dienten sie?
  • Wie werden die Media-Control-Charts ermittelt?
  • Wo finden wir heute noch die Media-Control-Charts?
  • Ist das System veraltet (kein Streaming) und zu langsam für die heutige Gesellschaft und die Zeit des Web 2.0?
  • Sind kundenbasierte Charts nicht besser als umsatzorientierte?
  • Gerechtigkeit? – Hoher Umsatz (durch z. B. teure Deluxe-Edition) schlägt Verkaufszahlen?
  • Bevorteilen die Media-Control-Charts Majorlabels (Budget für Deluxe-/ Special-Edition)?
  • Ist die Integration von Streaming sinnvoll? Separate Streaming-Charts?
  • Haben die Media-Control-Charts noch eine Relevanz? Wenn ja, für wen?

 

 

Die Einbringung der Streaming-Dienste in das Live-Segment mit Promo-Veranstaltungen und ein potenzielles Zukunftsszenario - eingereicht von Sebastian Holder, Albert Hornbach, Simon Schmidt & Viktor Zajac (Studenten im 4. Semester Musikbusiness an der Popakademie)

 

Durch die Verschiebung der Geschäftsmodelle und der Wahrnehmung der Konsumenten entstehen neue Kooperationen. Ein ganz neues Szenario gibt es bei den Streaming-Portalen mit einer etablierten Marke und Pitches gegenüber den Labels. Zusammen wird ein Event erstellt. Auf dem Event spielen bekannte Bands und den Eintritt kann man ausschließlich durch ein Gewinnspiel des Markenführers erlangen. Das Streaming-Portal erstellt eine Auswahl an Bands mit den exakten Zielgruppen (aus eigenen Statistiken entnommen) und darf sich in der Gewinnspiel-App mit dem eigenen Streaming platzieren.

 

Alle Beteiligten der Kooperation ziehen ihren Gewinn aus solch einem Event. In dieser Session erläutern wir relevante Kooperationen zwischen Streaming-Portalen und etablierten Marken. Gemeinsam mit dem Plenum möchten wir ein potenzielles Zukunftsszenario und die Auswirkung auf Abverkäufe diskutieren.

 

 

plugadoo - make more music! - eingereicht von Marc Lory & Jürgen Stiehle

 
Wir von plugadoo, das sind Marc Lory (Unternehmer), Alex Dorenberg, Ralph Rieker und Jürgen Stiehle (allesamt Musiker), haben uns zum Ziel gesetzt, den Musikunterricht im Internet zu revolutionieren und eine Plattform ins Leben zu rufen, die mithilfe von song-basierten Video-Tutorials und einem innovativen Jam-Along-Player sowohl Gitarristen, Bassisten, Drummern als auch Keyboardern die Möglichkeit bietet, sich an ihrem Instrument weiterzuentwickeln oder es von Grund auf zu lernen.

 

Die Idee dahinter ist, anhand von hochwertigen Video-Tutorials zu zeigen, wie bekannte Songs funktionieren. Die Schüler, die quasi von Beginn an in der Lage sind, einfache Songs zu spielen, sollen so motiviert werden, weiter am Ball oder eben der Gitarre zu bleiben. Dazu wollen wir eine möglichst breite Palette an Songs verschiedener Genres, die wir im eigenen Studio mit jungen, coolen Musikern produzieren, als Play-Along-Tracks bereitstellen. Im Split-Screen-Modus können alle Instrumente des jeweiligen Songs solo-/stummgeschaltet werden und können durch den User, der über ein USB-Interface verbunden ist, ersetzt werden. So kann man ein Teil der Band werden und mit seinen Helden von Led Zeppelin, Queen, den Beatles, u.v.a. jammen. Jederzeit und ganz bequem zu Hause auf der Couch!


Zusätzlich gibt es eine Detail-Ansicht jedes Instruments, durch die man genau studieren kann, was in den einzelnen Parts passiert. Die Video-Tutorials dazu sollen zum großen Teil user-generated sein, d.h. durch ein Punkte-Bonus-System soll für die User ein Anreiz geschaffen werden, selbst Videos hochzuladen. Außerdem sollen regelmäßig Workshops mit populären Musikern stattfinden, die aus dem Nähkästchen plaudern und ihre Tricks verraten, was besonders für eingefleischte Fans, die selbst ein Instrument spielen, interessant sein wird.


Gerne wollen wir in einer Session unser Konzept genauer vorstellen und
über folgende Themen und Fragen diskutieren:

  1. Braucht die Welt so etwas und ist sie bereit, dafür Geld zu bezahlen, z.B. über ein Abo-Modell?
  2. Wie schafft man es, möglichst schnell eine lebendige Community zu bilden, die der Seite Leben einhaucht?
  3. Wie lassen sich User motivieren, eigenen Content einzustellen und wie lässt sich kontrollieren, dass nur Videos hochgeladen werden können, die einem bestimmten Qualitätsstandard entsprechen?
  4. Inwiefern kann die Plattform auch als Promo- und Marketing-Tool für Bands und Labels interessant werden (Vorstellung von neuen Singles, etc...)
  5. Kann eine Online-Musikschule herkömmlichen Musikunterricht ersetzen oder ist es nur als Ergänzung zu betrachten?
  6. Wie kann eine Lehrmethode funktionieren, die sich rein auf bekannte Songs stützt und wer kann uns dabei helfen, eine solche Methode zu erarbeiten?

 

 

Absatzsteigerung im Merchandising durch Verbindung physischer und digitaler Gütereingereicht von Luisa Kristen & Lucy Rzedkowska (Studenten im 4. Semester Musikbusiness der Popakademie)

 

"Digital is made to forget, analog is made to remember!"
Robert Polidori


Viele Musiker vermuten die größtmögliche Einnahmequelle im Live-Geschäft, auf Konzerten. Oft bleiben letztendlich jedoch nur die Einnahmen aus dem Merchandising oder bilden den größten Anteil der Einnahmen, insbesondere
im Falle von Newcomern oder kleineren Künstlern.

 

Davon ausgehend stellt sich für uns die Frage, wie man eben diese Einnahmen steigern kann. Oft bieten Bands CDs, T-Shirts und Taschen an und unterscheiden sich somit wenig voneinander. Es werden CDs verkauft, obwohl der Anteil digitaler Musik allgemein stetig steigt. Daher könnte man für den Endkonsumenten einen größeren Nutzen schaffen, indem die Musik digital im Bündel mit einem physischen Wertgegenstand verkauft wird.


Vor- und Nachteile, Beispiele, Durchführbarkeit und Nutzen aller sollen diskutiert werden.

 

 

Foto-Sharing-Apps – Die sozialen Netzwerke & Marketing-Tools der Zukunft eingereicht von Florian Deckert, Viktor Heinz & Jonas Krewel (Studenten im 4. Semester Musikbusiness der Popakademie)

 
Die visuelle Kommunikation boomt: Bilder ersetzen immer häufiger Text im Social Web. Durch gute Smartphones, schnelles Internet und tolle Foto-Apps hat sich eine ganz neue Bildsprache entwickelt. Millionen kommunizieren schon textlos. Der Aufkauf von Instagram durch Facebook war dabei nur eine logische Konsequenz. Auf einmal sprachen alle von Instagram und Pinterest. Denn das Prinzip der aktuellen "In"-Plattformen ist eines der Sprachlosigkeit, in der das Bild regiert und die Grenzen zwischen den Sprachräumen aufbrechen. Das Phänomen "Bild" im Social Web kommt allerdings nicht überraschend, denn es ist lediglich die konsequente Fortsetzung einer Ereigniskette: Vom Lokalen zum Globalen zum Universellen. Die Konsequenz: Das Bild und das Symbol als Fluchtpunkt der Vernetzung stellen neue Anforderungen an die Kommunikation, die weltweit Nutzer erreichen will. Eine schlüssige Entwicklung, die sich durch den Aufkauf Instagrams durch Facebook noch um ein Vielfaches beschleunigt hat.

Nach der Social-Media-Revolution mit dem Einsatz von Twitter, Facebook und Co. – die vielen Unternehmen noch immer Probleme bereitet – rollt nun also die nächste große Welle der neuen digitalen Kommunikation auf Marketing- und Online-Kommunikations-Manager zu: Die Bild-Revolution. Das Problem: Bislang besteht ein großer Teil der Kommunikation (gerade auch deutscher) Unternehmen aus gesetztem Text – Bilder sind Mangelware. Unternehmen – auch die der Musikindustrie – müssen sich dabei überlegen, welche Bildsprache sie sprechen wollen. Sie müssen für sich entwickeln, was sie im Kern darstellen möchten, wofür ihre Produkte und Künstler stehen, wie sie gesehen werden möchten.

Die Entwicklung und Statistiken zeigen auf, dass Foto-Sharing-Dienste immer beliebter werden. Die Tatsache, dass man lediglich Fotos mit einem Effekt und kurzen Statement oder Hashtags posten kann, setzt sich von den Grundideen anderer sozialer Netzwerke ab. Simply Measured hat kürzlich herausgefunden, dass im November 2012 immerhin 54 % der Top-100-Marken auf Instagram aktiv sind. Fragen, die sich demzufolge für Unternehmen der Content-Industrie stellen und die wir in unsere Session diskutieren werden, sind u.a.:

  • Werden Instagram, Pinterest oder Video-Apps wie Vine Facebook ablösen?
  • Haben solche Dienste das Potenzial, sich zu den nächsten "großen" sozialen Netzwerken zu entwickeln?
  • Wie können Künstler, Labels oder Veranstalter diese Dienste als Marketing-Tool effektiv nutzen, um zusätzliche Aufmerksamkeit zu generieren?


Wir liefern einen Einblick in die Macht der Bilder im Netz!